kinderkunst am regenschirmtag

Christian Fuchs gibt zwei kostenfreie Angebote. Foto: kreativfuchs.de

"Süd Anzeiger" - Stadtspiegel Essen: Am 10. Februar ist wieder Regenschirm-Tag. Der Regenschirm-Tag findet jedes Jahr statt, um an die Erfindung des Regenschirms zu erinnern. Ein Regenschirm ist nämlich ein alltäglicher Gebrauchsgegenstand, zumindest ist er in den letzten Tagen oft zum Einsatz gekommen. Er soll uns vor Regen schützen und besteht meist aus einer Nylonplane, die auf Kiele gespannt ist und traditionell an einem langen Stiel in die Höhe gehalten wird. So ein Regenschirm ist schon eine tolle Erfindung, wenn da nicht manchmal so ein Wind wehen würde. Denn dann besteht die Gefahr des Überstülpens bzw. Umschlagens.

                 REGENSCHIRME SOLLEN MITGEBRACHT WERDEN

„Wenn ich durch die Innenstadt laufe, dann kann ich viele verschiedene Regenschirme bewundern“, erzählt uns „Kinder-Kunst-Künstler“ Christian Fuchs. „Manchmal sind es die knalligen Farben, manchmal aber auch die besondere Form oder das Muster und ich fühle mich aufgefordert kurz genauer hinzusehen“.

  Am 10. Februar möchte der „Kinder-Kunst-Künstler“ dazu einladen, alle Regenschirme einzupacken und in das Unperfekthaus an der Friedrich-Ebert-Straße 18 zu kommen. Von 11:00-12:00 Uhr können Kinder mit ihren Eltern in Raum 453 & im Kräutergarten „Regenschirmfotos“ machen lassen. Hierbei sollen so viele verschiedene Schirme wie möglich zum Einsatz kommen. Ab 12:00 Uhr wird dann zur „Regenschirmkunst“ eingeladen. Zwischen „Regenwolken mit Tropfen“ oder „Regenschirmkinder mit Regentropfen“ muss man sich dann entscheiden. Sowohl die Fotos als auch der Kunstkurs sind zwei kostenfreie Angebote. Große oder kleine Leute von 4-99 Jahren sind herzlich eingeladen. Kinder bis 5 Jahre haben freien Eintritt in das Unperfekthaus - ab 5 Jahren bezahlen Besucher nur 6,90 Euro Eintritt inklusive vieler Freigetränke wie Tee, Limo, Wasser, Apfelsaft oder Kaffee für die Eltern.

EIN STÜCK PARIS AN DER KINDERTAGESSTÄTTE

Foto: kreativfuchs.de / Christian Fuchs

Ein Stück Paris liegt hinter der Kindertagesstätte. „Linnéa hat Blumen sehr gerne“, erinnert sich die fünf jährige Emma, während sie den Pinsel in die rosa Farbe taucht, „überhaupt interessiert sie sich für alles, was wächst“. Und Emma kleckst mit Begeisterung Farbe an ein rotes Holzhaus, welches nun rosa werden soll.

 

Hier im Außengelände der Kindertagesstätte ist gerade viel in Bewegung. Während ein paar Kinder das Holzhaus streichen und dabei auch schon mal rosa Farbe auf die Füße tropft, bricht herzhaftes Lachen aus.

Andere Kinder greifen in einen Sack Blumenerde, um ihre Blumentöpfe zu füllen und streuen dann vorsichtig Blumensamen hinein. Die frisch gesäte Wiese wird durch einen selbst gebauten Zaun geschützt. „Da darf man noch nicht drüber laufen“, weiß der vierjährige Otto, „denn die Wiese ist noch ganz hellgrün!“

Foto: kreativfuchs.de / Christian Fuchs

Auf den ersten Blick sieht es an der Kindertagesstätte aus, als würde hier der Garten mal wieder fit gemacht werden  - aber halt nur auf den ersten Blick.

In einem grünen Bilderrahmen liegt ein Bild von einem alten Mann auf dem Gartentisch. „Das ist der Maler“, erklärt der sechsjährige Till, „der lebte in einem rosanen Haus, und Linnéa ist dort hingefahren, weil sie den Garten so schön fand.

„Vor vielen Wochen habe ich mich mit den Kindern auf eine musikalische Reise begeben“, erklärt Christian Fuchs, Erzieher und Fachkraft für musikalische Früherziehung im Elementarbereich. „Es ging nach Paris, genau genommen nach Giverny. Dort lebte der großartige Maler Claude Monet und - wie die Kinder ja schon erklärten  - in einem ,rosanen‘ Haus.“ Von Linnéa aus dem Buch „Linnéa im Garten des Malers“ wurden die Kinder auf diese spannende Reise mitgenommen. „Die Kinder waren so begeistert, dass wir uns einen anderen Abschluss für das Thema ausgedacht haben, und den

                                                 erleben wir jetzt hier“, sagt Christian Fuchs.

„Die Blume braucht noch Wasser“, unterbricht die dreijährige Pia und gießt mit einer gelben Gießkanne in den Blumentopf. „Die Blume ist noch ein Samen, wir müssen viel Geduld haben und lange warten, bis dort eine Blume raus wächst“, wendet sich Chris­tian Fuchs dem Mädchen zu. „Aber du hast recht, wer groß werden möchte, sollte täglich etwas Wasser trinken“. „Im Elementarbereich, der Arbeit mit Kindern im Kindergartenalter, wünschen wir uns ja immer mehr Partizipation von und mit den Kindern, das bedeutet, sie einzubeziehen und auch entscheiden zu lassen“, so Fuchs. „Die Kinder haben sich so einen ähnlichen Garten wie in diesem Buch gewünscht, und als dann noch die Idee gekommen ist, unser Holzhaus rosa anzumalen, da haben mich die Kinder mit ihrer Idee angesteckt. Zum Glück haben sie sich nicht den bekannten Seerosenteich gewünscht“, schmunzelt Fuchs. Die anderen Erzieherinnen waren begeistert und wurden schnell mit in das Projekt einbezogen. So entsteht ein kreativer „Garten der Sinne“. Mit den Kindern wurde ein Hochbeet aufgebaut und „wir können bald unseren eigenen Salat essen“. Es wird im Garten auch Entspannung angeboten und es gibt sicherlich noch viele weitere Nutzungsmöglichkeiten wie zum Beispiel Musik im Grünen.

Bunt ist die Welt

Foto: kreativfuchs.de / Christian Fuchs

"Bunt ist die Welt" - Das ist das Motto einer Ausstellung mit Bildern, Skulpturen, Plastiken und mehr, gefertigt von Kindern. Und der Start der Ausstellung am Sonntagmorgen in der WerkStadt (Witten), im Rahmen des Familiensonntags, war sehr gut besucht. „Zurzeit geht der Trend dahin, Kinder immer früher zum Schreiben, Lesen und Rechnen zu motivieren“, erzählt Christian Fuchs, der Initiator der Ausstellung. „Doch warum setzt man nicht auf ein Fundament, das die Sinne anregt und durch Kunst und Malerei geschult wird? Aber statt diese Kreativität zu fördern, werde auch hier der Rotstift angesetzt. Um dem Rotstift das Leben schwerer zu machen, hat Fuchs mit einigen Mitstreitern einen Verein gegründet, mit dem Kinderkunst gefördert werden soll (...). Mitten im Eingangsbereich der WerkStadt steht nun bis Ende Februar eine Weltkugel, erschaffen von den Kindern der AWO-Kita Heven. Große bunte Bilder zieren zudem die Wände, 220 Exponate wurden insgesamt zusammengetragen - aus ganz Nordrhein-Westfalen. Denn der Verein hatte 250 Kinder- und Jugendeinrichtungen angeschrieben. Das Projekt ist auf unglaubliche Resonanz gestoßen. Da gibt es den Bielefelder Kunstpädagogen und Künstler Norbert Ruppik, der nicht nur eine Schirmherrschaft übernahm, sondern das Projekt in Ostwestfalen publik machte.  luk 

*Anmerkung: der genannte Verein ist inzwischen nicht mehr aktiv.  

Kline Künstler ganz groß

Foto: kreativfuchs.de / Christian Fuchs

Eindrucksvoll war der Anblick der Räumlichkeiten des Kindergartens St. Vinzenz von Paul am gestrigen Mittwoch. Die Türen sind auch heute geöffnet für die Kunstausstellung „Allerlei“, bei dem Bilder der Mädchen und Jungen ausgestellt sind. In seinem Anerkennungsjahr hatte Erzieher und Künstler Christian Fuchs eine Arbeit über die „Förderung kindlicher Kunst und Kreativität“ geschrieben und vor diesem Hintergrund das Projekt der „künstlerischen Woche“ im Kindergarten durchgeführt. „Ich bin mit den Kindern in den Garten gegangen und habe ihnen Anreize zu Bildern gegeben“, erklärt Christian Fuchs. „Anfangs waren es einfache Zeichnungen mit Buntstiften, später habe ich ihnen dann auch spezielle Maltechniken beigebracht“, erläutert der Erzieher sein Vorhaben. Anhand eines Kinderbuches hat Christian Fuchs die Jungen und Mädchen in die Anfänge des Malens eingeführt. Farben und Formen wurden frei entwickelt, sogar mit „Händen und Füßen“ wurde gearbeitet. Da wundert es nicht, dass der Künstler sein Projekt verlängern musste, da er bei den Kindern ein immens hohes Interesse geweckt hat.

Fuchs sieht im Gesamtzusammenhang auch einen erzieherischen Aspekt. Einerseits werde die Sprache gefördert und das Malen trage zur Schärfung der Sinne bei, anderseits könne man künstliche Begabung und Kreativität fördern. Die Bilder können nun von Eltern und Verwandten gegen eine Geldspende erworben werden. „Mit dem Geld möchten wir den Gruppenraum umgestalten“ fügt Fuchs hinzu. Die Idee der Umgestaltung sei wiederum von den Kindern ausgegangen. Der Erzieher kann sich vorstellen, mit den jungen Künstlern ein Museum zu besuchen, um die Geschichte, auf der das Projekt basiert, treffend abzuschließen.  mdi

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